Fassaden- und Dachsanierung

Das Sanierungsobjekt in Gießen wurde 1979/80 erbaut und besteht aus 5 aneinandergereihten Baukörpern in L-Grundform. Diese einzelnen Kuben strukturieren sich in 6 bis 8 geschossige Baukörper. Die Fassade ist eine hinterlüftete und wärmegedämmte Konstruktion mit vorgehangenen asbestfaserhaltigen Faserzementplatten, Fabrikat Eternit Glasal. Die einzelnen Dachkonstruktionen sind nicht belüftete Flachdächer auf Stahlbetondecken mit Bitumendachbahnen mit 90 mm Dachdämmung und 10 cm Abstrahlungsschicht aus Rollkies.


Da die Dach- und Fassadenflächen im Originalzustand, sind mit ca. 40 Jahren am Ende ihrer Lebensdauer und sollen nun erneuert werden. Die neue Fassadenkonstruktion wird eine Oberfläche aus Aluminiumpaneelen mit einem erhöhten Dämmaufbau gemäß EneV erhalten. Diese sollen zudem an den Giebelseiten mit einem Siebdruck versehen werden, um die stark horizontal akzentuierte Fassade optisch aufzulockern. Der derzeit schlicht gehaltene Eingangsbereich wird zudem hervorgehoben und durch ein Vordach ergänzt. Da im Zuge der Fassadensanierung auch die Attikaflächen eine neue Bekleidung erhalten, macht es Sinn die Dachflächen mit zu erneuern.

Diese erhalten ebenfalls einen erhöhten Wärmegedämmten Aufbau. Nur die beiden äußeren Baukörper erhalten aufgrund der Abstandsflächen eine komprimierte Hochleistungsdämmung.

Bauvorhaben:
Fassadensanierung Bürogebäude

Standort:
Marburger Straße 91, 35396 Gießen

Jahr:
2017, Quartal 4